Abendvisite im Krankenhaus Steinfurt

Immer am 4. Dienstag im Monat um 19.00 Uhr

Veranstaltungsort: im großen Sitzungssaal des UKM MHS, Mauritiusstr. 5 in Steinfurt

Die Abendvisite in Steinfurt am 24.03.2020 zum Thema „Feuer in der Speiseröhre: Refluxkrankheit und Sodbrennen“ fällt aus. Dies ist eine präventive Schutzmaßnahme des UKM Marienhospital Steinfurt, um eine Ansteckung mit und Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern.

Die Abendvisite am 28.04.2020 zum Thema " Diagnostik und Therapie bei Erkrankungen am Knie oder an der Hüfte" fällt aus. Dies ist eine präventive Schutzmaßnahme des UKM Marienhospital Steinfurt, um eine Ansteckung mit und Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern.

Schlafstörungen sind ein weit verbreitetes Phänomen. Schlecht einzuschlafen, nicht durchschlafen zu können oder morgens zu früh aufzuwachen sind nur einige Schlafprobleme. Der Wunsch der Betroffenen ist immer derselbe: endlich einmal wieder schnell und ohne Unterbrechung schlafen zu können.

Bis zu einem Drittel der Allgemeinbevölkerung klagt zumindest zeitweise über Ein- oder Durchschlafstörungen oder einen nicht ausreichend erholsamen Schlaf. Wenn die Schlafstörungen über einen längeren Zeitraum anhalten, können sie sogar zu einem chronischen Leiden werden.

Der Vortrag zeigt auf, was gesunder Schlaf für das Wohlbefinden des Menschen bedeutet. Er gibt einen Überblick über unterschiedliche Formen und Ursachen von Schlafstörungen. Außerdem werden die Möglichkeiten und Grenzen der Vorbeugung, der medikamentösen und sonstigen Behandlungsformen besprochen.

Referent: Chefarzt Dr. Matthias Heyng (Psychosomatik und Psychotherapie)

Mit 26 Knochen, 27 Gelenken, 32 Muskeln und Sehnen sowie 107 Bändern gehört der Fuß eines Menschen zu den komplexesten Körperteilen. Dank ihrer Architektur ermöglichen die Füße eine aufrechte Körperhaltung. Bei jedem Schritt federn sie nicht nur das Körpergewicht ab, sondern ermöglichen eine Vielzahl unterschiedlicher Bewegungen wie Gehen, Springen und Tanzen.

Ungeeignetes Schuhwerk, aber auch erbliche Veranlagung kann dazu führen, dass die Füße sich im Laufe des Lebens so verändern, dass jeder Schritt schmerzt. Fast die Hälfte der Deutschen leidet unter Fußproblemen. Ballenzeh, Hammerzeh, Fersensporn, Schneiderballen oder Knickfuß sind einige Bespiele für Erkrankungen der Füße. Sie alle schränken die Mobilität ein und sollten deshalb behandelt werden.

Oberärztin Dr. Nicola Pöppelmann erklärt die Ursachen für die Entstehung von Erkrankungen der Füße. Im Vortrag geht sie auf ausgewählte Krankheitsbilder ein und informiert über verschiedene Behandlungsverfahren. Wenn konservative Therapien keinen Erfolg bringen, kommen operative Maßnahmen in Frage, um Fußfehlstellungen zu beseitigen.

Referent: Oberärztin Dr. med. Nicola Pöppelmann (Chirugie / Muskuloskelettaler Bereich / Unfallchirurgie)

In Deutschland leidet annähernd die Hälfte der Bevölkerung an erhöhtem Blutdruck (arterieller Hypertonie). Erhöhter Blutdruck gehört jedoch zu den wesentlichen Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall und sollte deshalb rechtzeitig behandelt werden. Die Symptome der Hypertonie werden oft erst spät erkannt. Deshalb weiß eine große Gruppe der Betroffenen nichts von der eigenen Erkrankung. Eine andere Gruppe von Betroffenen wird sogar unzureichend behandelt. Gerade der arbeitende Teil der Bevölkerung leidet besonders häufig unter der Hypertonie. Das Risiko an erhöhtem Blutdruck zu erkranken, nimmt mit dem Alter zu.

Nicht nur medikamentös gibt es zahlreiche Möglichkeiten etwas gegen erhöhten Blutdruck zu tun. Priv.-Doz. Dr. med. Gerold Thölking erläutert, welche Maßnahmen Sie selbst gegen die Hypertonie ergreifen können und welche Medikamente vorteilhaft sind.

Referent: Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Gerold Tölking (Innere Medizin / Allgemeine Innere Medizin und Nephrologie)

Patienten, die an Schwindel leiden, berichten von beängstigenden Situationen: Sie haben den Eindruck, dass „der Boden schwankt“, „sich alles dreht“ oder dass sie zur Seite fallen. Die Betroffenen können sich dann nicht mehr unbefangen im Raum bewegen. Für sie steigt das Sturzrisiko um das bis zu Zwölffache. Die Altersmedizin unterscheidet zwei Gruppen: Altersschwindel und Schwindel im Alter. Der Altersschwindel kann durch eine Summierung altersphysiologischer Veränderungen in den informationsverarbeitenden Strukturen, durch Multimorbidität oder als Nebenwirkung von Medikamenten entstehen. Er wird oft ungenau beschrieben und häufig als Schwankschwindel bezeichnet. In Abgrenzung dazu steht der Schwindel im Alter. Die Beschwerden werden meist exakter beschrieben und der Ursache kann genau auf den Grund gegangen werden.

Im Vortrag werden beide Gruppen erläutert. Was ist ein gutartiger Lagerungsschwindel? Wann ist der Schwindel ein Notfall? Die diagnostischen Möglichkeiten und Therapieverfahren aus den verschiedenen medizinischen Disziplinen ergänzen sich zu einem abgestimmten Behandlungskonzept. Die Patienten sollen nicht nur Selbstvertrauen gewinnen. Vielmehr sollen ihnen Möglichkeiten aufgezeigt werden ihre Haltungs- und Gleichgewichtskontrolle verbessern.

Referent: Leitender Arzt Christoph J. Konermann (Innere Medizin / Geriatrische frührehabilitation)

Immer mehr Menschen verfassen eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht. Sie treffen damit Vorsorge für den Fall, dass sie nach einem Unfall oder im Laufe einer Erkrankung ihren Willen nicht mehr selbst äußern können. In ihrer Patientenverfügung halten sie Behandlungswünsche zu Therapien und Maßnahmen fest. Die Vorsorgevollmacht regelt, wer die Interessen des Erkrankten vertreten darf. Doch sind die Betroffenen damit für jeden Ernstfall gewappnet?

Im klinischen Alltag kommt es in der modernen Medizin dennoch immer wieder zu Situationen, die Patienten, Angehörige und das Behandlungsteam vor ethische Fragen oder Konflikte stellen. So kann die Patientenverfügung beispielsweise zu ungenau formuliert sein. Anhand von klinischen Fallbeispielen wird Chefarzt Dr. Krabbe (Vorsitzender des Ethik-Komitees am UKM Marienhospital Steinfurt) häufige Probleme thematisieren. Er stellt ein Verfahren vor, in dessen Rahmen die Angehörigen und das Behandlungsteam vertrauensvoll klären, wie die Wünsche des Betroffenen am besten umgesetzt werden können. Im Vortrag wird geklärt: Wann macht eine Patientenverfügung Sinn? Wer braucht eine Vorsorgevollmacht?

Referent: Chefarzt Dr. Bernd Krabbe (Innere Medizin / Herz-Kreislauf-Medizin)

Das genaue Thema wird noch bekannt gegeben.

 
 

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48565 Steinfurt

Tel.: 02552 79-0
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Informationen zur Besuchsregelung

hier. (Pdf-Datei, 162,7 KB)Informationen über den Ablauf der Besuchsregelung ab dem 20. Mai 2020 finden Sie hier.

Informationen zum Datenschutz finden Sie hier. (Pdf-Datei, 162,7 KB)

Nähere Informationen erhalten Besuchsberechtigte im direkten Kontakt mit dem UKM MHS.