Abendvisite in Emsdetten

Immer an einem Donnerstag um 19.00 Uhr in Emsdetten

Veranstaltungsort: Gesundheitscampus Emsdetten, Marienstraße 45 in Emsdetten

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Aufstehen für die Gesundheit ist der Ausweg, um Krankheiten wie Krebs oder Herzerkrankungen vorzubeugen. Lange Sitzen: das machen Millionen Menschen auf der ganzen Welt, tagein, tagaus. Jedoch kann Sitzen das Krankheits- und Sterberisiko deutlich erhöhen, ja, langes Sitzen ohne ausreichenden Ausgleich und Bewegung wird sogar das „neue Rauchen“ genannt. Der AOK-Referent informiert wie jeder, egal ob alt oder jung, Bewegung in seinen Alltag integrieren kann, um dem Risiko krank zu werden zu begegnen. Insbesondere geht Daniel Schnieders auch auf die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu ein.

Referent: Daniel Schnieders, Sportwissenschaftler M.A. AOK-Spezialist Fachgebiet Bewegung

Ist eine Wunde nach acht bis zwölf Wochen nicht abgeheilt, wird sie als chronische Wunde bezeichnet. Am häufigsten sind die Füße oder Unterschenkel betroffen. Über 800.000 Menschen leiden in Deutschland an chronischen Wunden. Neben den Einschränkungen in der Lebensqualität ist es der pflegerische und medizinische Aufwand, der die mitunter jahrelangen Krankheitsverläufe prägt. Eine Abklärung der genauen Ursache für die Wunden kann helfen, den Krankheitsverlauf zu verbessern und die Wunde zur Abheilung zu bringen. Im besten Fall kann so die Entstehung von chronischen Wunden sogar verhindert werden.

Durchblutungsstörungen können ein Grund für die schlecht heilenden Hautstellen sein. Dabei spielen nicht nur Arterien, sondern auch Venen und das Lymphsystem eine Rolle. Im Vortrag werden die verschiedenen Ursachen für chronische Wunden erläutert, denn der Therapieerfolg hängt von der Behandlung der Grunderkrankung ab. Außerdem werden die unterschiedlichen Therapien von chronischen Wunden dargestellt und ein modernes Wundmanagement besprochen.

Referent: Chefarzt Dr. Bernd Krabbe (Innere Medizin / Herz-Kreislauf-Medizin)

Wer Opfer von schweren Verletzungen, Bedrohungen, von Gewalt, Krieg oder Terror geworden ist, kann an diesen Erfahrungen auch seelisch leiden. Traumatische Ereignisse werden als überwältigend erlebt und konfrontieren mit Sterbens-und Todesangst. Dies kann ebenfalls bei Unfällen oder Naturkatastrophen passiert sein. Als Auslöser kommen auch (sexuelle) Übergriffe, Kriminalität sowie Krankheiten und Sterbefälle in Frage. Nicht nur die Opfer selbst, sondern auch Zeugen solcher Erfahrungen und Ereignisse können traumatisiert sein.

Welche Auswirkungen haben Traumaerfahrungen auf das weitere Leben? An welchen Symptomen erkenne ich eine Traumafolgestörung? Im Vortrag werden verschiedene psychische Störungsbilder vorgestellt. Dazu gehört zum Beispiel die Posttraumatische Belastungsstörung. Erklärungsansätze und Therapiemöglichkeiten stehen im Mittelpunkt.

Referentin: Oberärztin Claudia ten Hagen (Psychosomatik und Psychotherapie) 

 
 

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