Abendvisite in Emsdetten

Immer an einem Donnerstag um 19.00 Uhr in Emsdetten

Veranstaltungsort: Gesundheitscampus Emsdetten, Marienstraße 45 in Emsdetten

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Die Abendvisite in Emsdetten am Donnerstag, 05.03.2020 zum Thema „Diagnostik und Therapie bei Erkrankungen am Knie oder an der Hüfte“ fällt aus. Dies ist eine präventive Schutzmaßnahme des UKM Marienhospital Steinfurt, um eine Ansteckung mit und Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern.

Die Abendvisite am Donnerstag, 02. April 2020 zum Thema "Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht im klinischen Alltag" fällt aus. Dies ist eine präventive Schutzmaßnahme des UKM Marienhospital Steinfurt, um eine Ansteckung mit und Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern.

Die Abendvisite am Donnerstag, 07. Mai 2020 zum Thema "Ursachen und Therapie von Fußschmerzen – Möglichkeiten der modernen Fußchirurgie " fällt aus. Dies ist eine präventive Schutzmaßnahme des UKM Marienhospital Steinfurt, um eine Ansteckung mit und Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu verhindern.

Patienten, die an Schwindel leiden, berichten von beängstigenden Situationen: Sie haben den Eindruck, dass „der Boden schwankt", „sich alles dreht" oder dass sie zur Seite fallen. Die Betroffenen können sich dann nicht mehr unbefangen im Raum bewegen. Für sie steigt das Sturzrisiko um das bis zu Zwölffache. Die Altersmedizin unterscheidet zwei Gruppen: Altersschwindel und Schwindel im Alter. Der Altersschwindel kann durch eine Summierung altersphysiologischer Veränderungen in den informationsverarbeitenden Strukturen, durch Multimorbidität oder als Nebenwirkung von Medikamenten entstehen. Er wird oft ungenau beschrieben und häufig als Schwankschwindel bezeichnet. In Abgrenzung dazu steht der Schwindel im Alter. Die Beschwerden werden meist exakter beschrieben und der Ursache kann genau auf den Grund gegangen werden.

Im Vortrag werden beide Gruppen erläutert. Was ist ein gutartiger Lagerungsschwindel? Wann ist der Schwindel ein Notfall? Die diagnostischen Möglichkeiten und Therapieverfahren aus den verschiedenen medizinischen Disziplinen ergänzen sich zu einem abgestimmten Behandlungskonzept. Die Patienten sollen nicht nur Selbstvertrauen gewinnen. Vielmehr sollen ihnen Möglichkeiten aufgezeigt werden ihre Haltungs- und Gleichgewichtskontrolle verbessern.

Referent: Leitender Arzt Christoph J. Konermann (Innere Medizin / Geriatrische Frührehabilitation)

In Deutschland leidet annähernd die Hälfte der Bevölkerung an erhöhtem Blutdruck (arterieller Hypertonie). Erhöhter Blutdruck gehört jedoch zu den wesentlichen Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall und sollte deshalb rechtzeitig behandelt werden. Die Symptome der Hypertonie werden oft erst spät erkannt. Deshalb weiß eine große Gruppe der Betroffenen nichts von der eigenen Erkrankung. Eine andere Gruppe von Betroffenen wird sogar unzureichend behandelt. Gerade der arbeitende Teil der Bevölkerung leidet besonders häufig unter der Hypertonie. Das Risiko an erhöhtem Blutdruck zu erkranken, nimmt mit dem Alter zu.

Nicht nur medikamentös gibt es zahlreiche Möglichkeiten etwas gegen erhöhten Blutdruck zu tun. Priv.-Doz. Dr. med. Gerold Thölking erläutert, welche Maßnahmen Sie selbst gegen die Hypertonie ergreifen können und welche Medikamente vorteilhaft sind.

Diäten stecken? Neben diesen Fragen wird die Referentin einige Empfehlungen für ein gelungenes „Gewichtsmanagement“ geben.

Referent: Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Gerold Thölking (Innere Medizin / Allgemeine Innere Medizin und Nephrologie)

In seinem interaktiven Vortrag erläutert AOK-Sportwissenschaftler, Frank Papesch, wie das menschliche Gehirn arbeitet, lernt und altert. In einem kurzen Praxisteil werden gemeinsam neue Gehirnzellen „gebaut“. Anschließend wird erklärt, wie man im Alter geistig fit bleiben und einer Demenzerkrankung vorbeugen kann.

Referent: Frank Papesch, AOK-Sportwissenschaftler

Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk des Menschen. Wenn wir die Arme zum Jubeln in die Luft heben, Geschirr aus der Spülmaschine in den Schrank räumen oder Rad fahren: Das komplexe Zusammenspiel von mehreren Teilgelenken, Sehnen und Muskeln ermöglicht einen großen Bewegungsradius. Die Bewegungen selbst können dabei sehr fein gesteuert werden und die Schultern leisten Kraftübertragung von den Armen auf den Rumpf.

Schmerzen in den Schultern können die Bewegungsfreiheit beeinträchtigen oder sogar unerträglich werden lassen. Die Ursachen für diese Beschwerden können durch Unfälle, Überlastung oder Verschleiß ausgelöst sein.

In seinem Vortrag gibt Oberarzt Dr. Björn Fiedler (Klinik für Chirurgie, muskuloskelettaler Bereich des UKM Marienhospitals Steinfurt) Informationen über die häufigsten Krankheitsbilder wie Schultersteife, Engpasssyndrome (Impingement), Abrisse an der Rotatorenmaschette und Bizepssehne, Instabilitäten und Arthrose sowie deren konservative und operative Behandlungsoptionen.

Referent: Oberarzt Dr. Björn Fiedler (Chirurgie / Unfallchirurgie)

Obwohl eine zunehmende Zahl depressiver Störungen durch wissenschaftliche Studien bisher nicht belegt wurde, rückt das Thema Depression immer mehr in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Welche Rolle spielen soziale Faktoren, Umwelteinflüsse, genetische Faktoren? Wie wirken sich Arbeitswelt auf unser seelisches Gleichgewicht aus? Was haben depressive Störungen mit Burnout gemeinsam, wodurch unterscheiden sie sich?

Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Erkenntnisse und bietet Raum zur Diskussion über die „Volkskrankheit Depression“.

Referent: Chefarzt Dr. med. Matthias Heyng (Psychosomatik)

In einer Zeit, in der die Herausforderungen im Berufs- und Privatleben immer größer werden, in der die Menschen immer mehr in immer weniger Zeit erledigen müssen und durch Handys ständig erreichbar sind, ist es umso wichtiger, auf eine gesunde Selbstfürsorge zu achten, Es geht darum, körperlich, aber vor allem auch psychisch gesund zu bleiben. Jeder hat es selbst in der Hand, an seinem Leben etwas zu verändern – sofern er es auch will. Wenn nicht jetzt, wann dann? Heute ist der erste Tag vom Rest unseres Lebens. Warum nicht ab heute mit mehr Gesundheit und Lebensfreude zu mehr Lebensqualität gelangen?

Referentin: Martina Schumacher, Gesundheitspräventologin und Trainerin für Psychosoziale Gesundheit (AOK)

 
 

Wir sind für Sie da:

UKM Marienhospital Steinfurt

Mauritiusstr. 5
48565 Steinfurt

Tel.: 02552 79-0
zentrale-st(at)­ukm-mhs(dot)­de

Informationen zur Besuchsregelung

hier. (Pdf-Datei, 162,7 KB)Informationen über den Ablauf der Besuchsregelung ab dem 20. Mai 2020 finden Sie hier.

Informationen zum Datenschutz finden Sie hier. (Pdf-Datei, 162,7 KB)

Nähere Informationen erhalten Besuchsberechtigte im direkten Kontakt mit dem UKM MHS.