Mit 77 Jahren wird der Kittel an den Nagel gehängt

Abschied vom Leitenden Arzt für Wirbelsäulenchirurgie Dr. Hans-Uwe Thal

Steinfurt (ukm-mhs/kk). Eine bewegte Mediziner-Karriere findet am UKM MHS ihren Abschluss: Am 30. Juni hat Dr. Hans-Uwe Thal seinen letzten Arbeitstag am UKM Marienhospital Steinfurt. Der 77-jährige Leitende Arzt für Wirbelsäulenchirurgie geht in den Ruhestand.

 

Es war vor rund zehn Jahren, als sich Thal nach einer Anstellung in einem Krankenhaus im Ruhrgebiet nochmal für einen neuen Wirkungsort entschied: „Damals war es für mich noch viel zu früh zum Aufhören“, erinnert er sich. Am Marienhospital Steinfurt wurde ein Wirbelsäulenchirurg gesucht – und der Spezialist vom Fleck weg verpflichtet. „Der Kontakt nach Steinfurt kam über die schon damals hervorragende Zusammenarbeit mit den Kollegen Dr. Heidl und Dr. Daubenspeck“, erinnert sich Thal. Als die beiden in Burgsteinfurt niedergelassenen Orthopäden hörten, dass Thal eine Stelle suchte, vermittelten sie den Kontakt zum Krankenhaus.

Thal war seitdem als Leitender Arzt für Wirbelsäulenchirurgie am MHS angestellt. „Ich bin geistig und körperlich immer noch fit, aber die Corona-Zeit hat doch etwas gezehrt. Daher ist es jetzt Zeit für den Ruhestand“, sagt der Mediziner. Seinem Nachfolger als Leitender Arzt der Wirbelsäulenchirurgie am MHS, Johannes Heimann, wünscht er nur das Beste für das weitere Wirken. „Die Zusammenarbeit mit ihm und auch mit den anderen Chirurgen und Internisten im Haus war immer tadellos.“ Geschäftsführer Dirk Schmedding bedauert den Abschied: „Dr. Thal hat durch seine Erfahrung und sein Engagement hier im Hause hervorragende Arbeit geleistet und war bei den Patienten sehr beliebt.“

Unzählige Operationen hat der Neurochirurg an seinen verschiedenen Wirkungsorten durchgeführt. „Als ich anfing, hat man im Gegensatz zu heute fast nie Implantate eingesetzt. Damals gab es weder CT, noch MRT“, erläutert Thal. Während die Erkrankungen der Wirbelsäule im Wesentlichen dieselben geblieben seien, hätten sich Diagnostik und Therapien in den letzten Jahrzehnten entscheidend verändert. „Inzwischen operiert man Bandscheibenvorfälle wieder seltener. Man setzt viel häufiger auf die konservative Behandlung. Dafür sind die Wirbelsäulenstenosen, also Einengungen der Wirbelkanäle, operativ in den Vordergrund gerückt.“

Mehr Zeit für Haus und Hof und sein Segelboot in Lemmer wird Thal in Zukunft haben. „Ich will ja nicht bis nach Amerika segeln, aber um ein bisschen auf dem Ijsselmeer herumzuschippern, habe ich jetzt mehr Gelegenheit“, sagt er und schmunzelt. So ganz wird der Vollblut-Neurochirurg seinen Beruf noch nicht aufgeben: „An meinem Wohnort in Lünen betreibe ich noch eine Privatpraxis. Und das wird auch so bleiben.“

Foto (UKM MHS): Dr. Hans-Uwe Thal vor dem UKM Marienhospital. Hier war er zehn Jahre lang als Leitender Arzt für Wirbelsäulenchirurgie tätig. Ende Juni geht Thal in den Ruhestand.

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