Vorsorgeuntersuchung kann Leben retten

Abendvisite online am 23.03.2021 um 19.00 Uhr. Darmkrebs stellt mit mehr als 62.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland eine der häufigsten Tumorerkrankungen dar. Dabei ist er bei frühzeitiger Diagnose sogar heilbar.

Steinfurt (ukm-mhs/scho). Die Ärzte und Therapeuten des zertifizierten Darmzentrums am UKM Marienhospital Steinfurt unter Leitung von Chefarzt Dr. Reiner Schürmann sind sich einig: die Darmkrebsvorsorge gehört zu den wirksamsten Gesundheitsprogrammen, um Erkrankungen frühzeitig zu erkennen oder sogar zu verhindern.

Priv.-Doz. Dr. Mazen Juratli ist Oberarzt am Darmzentrum des Steinfurter Krankenhauses und gleichzeitig am UKM in Münster als Oberarzt in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie tätig. Er beantwortet drei Fragen zum Thema Darmkrebs.

Was ist Darmkrebs?

Über viele Jahre kann sich Darmkrebs aus gutartigen Vorstufen, den Darmpolypen entwickeln. Er tritt in den drei Bereichen des Dickdarms oder im Mastdarm auf. Langsam verändern sich Zellen an der Darmwand von gutartigen Schleimhautpolypen zu bösartigen Tumoren. Das macht den Darmkrebs so tückisch. Mithilfe der Vorsorgeprogramme können wir aber Auffälligkeiten frühzeitig entdecken und behandeln. Mit der Darmspiegelung können wir alle vier genannten Bereiche des Darms mit einem optischen System untersuchen und sogar die gutartigen Vorstufen entfernen.

Was sollten Angehörige beachten, wenn in ihrer Familie jemand an Darmkrebs erkrankt ist?

Als gesichert gilt die Erkenntnis, dass Darmkrebs vererbbar ist. Direkte Verwandte, also zum Beispiel Kinder oder Geschwister haben ein erhöhtes Risiko, ebenfalls an Darmkrebs zu erkranken. Sie sollten ihren Hausarzt gezielt auf die Vorsorgemöglichkeiten ansprechen.

Was leistet das Steinfurter Darmzentrum?

Im Darmzentrum arbeiten Experten verschiedener Fachdisziplinen zusammen. Sie stimmen für jeden Patienten einen individuellen Therapieplan ab. Der Patient profitiert auch davon, dass er während des gesamten Behandlungszeit und auch in der oft mehrjährigen Nachsorge von einer zentralen Stelle begleitet wird.

Im Rahmen der Abendvisite beantwortet Oberarzt Priv.-Doz. Dr. Mazen Juratli weitere Fragen Vorbeugung, Früherkennung und Therapie bei Darmkrebs. Die Abendvisite ist eine Veranstaltungsreihe des UKM Marienhospital Steinfurt, der Familienbildungsstätte Steinfurt und der VHS Steinfurt. Eine Anmeldung per E-Mail muss spätestens am Veranstaltungstag bis um 10.00 Uhr erfolgen an: info(at)­fbs-steinfurt(dot)­de. Folgende Angaben werden benötigt: Vor- und Nachnamen, Anschrift und Geburtsdatum. Die Teilnehmer erhalten dann eine Anmeldebestätigung mit Zugangsdaten und einer Anleitung.

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