Fieberkurve ist jetzt digital

Modernes Instrument am UKM Marienhospital

Steinfurt (ukm-mhs/kk). An der „Digitalen Fieberkurve“ lässt sich vieles ablesen, was für die Behandlung eines Patienten von Bedeutung ist. Vitalzeichen wie Puls und Temperatur, die Medikation, der aktuelle Gesundheitsstatus und der Therapieverlauf. Wo früher noch handschriftliche Vermerke auf zahlreichen Dokumenten gemacht wurden, gibt es am UKM Marienhospital Steinfurt jetzt die digitale Form der Patientenakte.

Eingelernt werden die Steinfurter von UKM-Anwendungsberater Lars Klöckner. Der Mitarbeiter der UKM-Pflegedirektion zeigt den Kollegen, wie man mit dem neuen Instrument umgeht und welche Vorteile es bringt. „Die digitale Fieberkurve stabilisiert die Dokumentation und führt dazu, dass die Patientensicherheit maximal gesteigert wird.

Vera Voßkuhl ist eine der Key-Nutzerinnen, die von Lars Klöckner und seiner Kollegin Daniela Dimansky aus dem UKM geschult wurden. Mit dem neuen Programm kam die Gesundheits- und Krankenpflegerin schnell klar. Sie gab ihr Wissen weiter an die Kollegen und freut sich jetzt über die Zeitersparnis durch das digitale Instrument: „Die Patientenkurve ist für die Pflege jetzt immer zugänglich.

Per Blick in den PC wissen Ärzte, Gesundheits- und Krankenpfleger und alle weiteren an der Versorgung beteiligten Mitarbeitenden sofort: Wie geht es dem Patienten? Hat er eine erhöhte Temperatur oder einen erhöhten Blutdruck? Welche Allergien sind bekannt? Wichtig ist die Digitale Fieberkurve für die oft älteren Patienten, die viele Medikamente erhalten. Denn im Programm lässt sich schnell erkennen, wenn zwei Wirkstoffe, die miteinander nicht verträglich sind, verabreicht werden sollen. So werden Fehler in der Medikation vermieden.

Ralf Winter ist Pflegebereichsleiter am UKM MHS. Für ihn und seine Kollegen ist die Digitale Patientenakte ein großer Gewinn. Noch längst nicht alle Krankenhäuser arbeiten mit dieser Methode. Die Einführung der Digitalen Fieberkurve startete im Dezember 2018, sie kommt ab März flächendeckend am MHS zum Einsatz.

Foto: Lars Klöckner und Daniela Dimansky (von rechts) schulen die Mitarbeitenden des UKM Marienhospitals im Umgang mit der Digitalen Fieberkurve. Vera Voßkuhl, Ralf Winter und Linda Diedrichkeit (von links) freuen sich über die Arbeitserleichterung. 

Video: Im Video erklären Anwendungsberater Lars Klöckner und Key-Nutzerin Vera Voßkuhl, warum es Sinn macht, die digitale Patientenakte am UKM Marienhospital Steinfurt einzuführen.

Zurück
 
 

Ansprechpartner:

Unternehmenskommunikation
UKM Marienhospital Steinfurt

Mauritiusstraße 5
48565 Steinfurt

Stephan Schonhoven
Referent Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 02552 79-1594
FAX: 02552 79-1222
stephan.schonhoven(at)­ukm-mhs(dot)­de

Katharina Krüger
Online- und Multimedia-Redakteurin

Tel.: 02552 79-1593
FAX: 02552 79-1222
katharina.krueger(at)­ukmuenster(dot)­de

 

Archiv

Ältere Meldungen aus dem Bereich "Aktuelles" finden Sie hier.

Wir sind für Sie da:

UKM Marienhospital Steinfurt

Mauritiusstr. 5
48565 Steinfurt

Tel.: 02552 79-0
zentrale-st(at)­ukm-mhs(dot)­de